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Bauprojekt Holliger


Sechs Genossenschaften eine Vision: Gemeinsam preisgünstigen und nachhaltigen Wohn- und Lebensraum in einer lebendigen, gemeinschaftlichen Siedlung in der Stadt Bern schaffen.

Die Sechs Genossenschaften erhielten von der Stadt Bern die Baurechte für die sechs Baufelder auf dem Areal der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage Warmbächli. Die Genossenschaften bauen sechs Gebäude mit unterschiedlichem Charakter, was zusammen ein Ganzes als neue Siedlung Holliger ergibt.

 

Zusammengeschlossen in der Infrastrukturgenossenschaft Holliger ISGH wird die gemeinsame Infrastruktur geplant und gebaut. Diese hat auch Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit Projektfragen zum Thema Energie, Aussenräume, Ver- und Entsorgung, Gemeinschaftsräume oder Kommunikation auseinandersetzen.

Mit der generationen und kulturell durchmischten Wohnsiedlung Holliger entsteht auf der Brache der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage im Quartier Holligen in den nächsten vier Jahren rund 330 zeitgemässe und bezahlbare Wohnungen.

 

Nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner finden neuen Lebensraum im Holliger. Es entsteht auch ein einladender Quartierplatz an der Freiburgstrasse mit Begegnungszone, einem Quartierladen und einem kleinen Bistro. Gewerbeflächen, ein Kindergarten, eine Kita und grosszügige Gemeinschaftsräume, die auch für private Anlässe zur Verfügung stehen vervollständigen den neuen Quartierteil.

 

Für die beiden Baufelder der FAMBAU und der Baugenossenschaft Brünnen-Eichholz wurde ein gemeinsamer Architekturwettbewerb mit 12 Planer Teams im 2018 durchgeführt. Für das Baufeld der FAMBAU ging das Projekt "Amhof + Imstutz" mit der mit den beiden Architekturbüros Müller Sigrist Architekten AG und Christian Salewski & Simon Kretz Architekten GmbH beide aus Zürich als Gewinner hervor.

 

Das Projekt besteht aus einem Wohnhaus mit 63 Wohnungen, Gewerbeflächen, einem Doppelkindergarten sowie einer Einstellhalle.

Das Gebäude hat ein Untergeschoss, drei Sockelgeschosse wobei sich das unterste auf dem Niveau des Holligerhofs und das oberste sich auf dem Niveau der Güterstrasse befindet, anschliessend folgen die 6 Wohngeschosse.

 

Die Wohnungsgrundrisse sind effizient gelöst und sind grundsätzlich mehrseitig orientiert. Die wohnungsbezogenen Aussenräume sind je nach Lage und Orientierung als grosszügige Loggien oder Balkone ausgeführt.

 

Der Wohnungsmix besteht aus 1 ½ Zimmer- bis 5 ½ Zimmerwohnungen.

 

1 1½ Zimmer-Wohnung 38 m2

24 2½ Zimmer-Wohnungen 48 - 60 m2

13 3½ Zimmer-Wohnungen 70 - 80 m2

19 4½ Zimmer-Wohnungen 93 - 98 m2

6 5½ Zimmer-Wohnungen 112 m2

 

Mit der Anordnung von Gewerberäumen sowie dem Doppelkindergarten trägt der Sockelbereich zur Belebung des Holigerhofs bei und bietet zugleich Raum für kleinere Wohnungen mit Orientierung auf den Holligerhof. Die Gewerbeflächen sind in bis zu 4 Mieteinheiten von 45 bis 200m2 unterteilbar.

Der Doppelkindergarten ist über zwei Ebenen angeordnet und hat auf der Südseite einem eigenen direkt zugänglichen grosszügigen Aussenraum.

Die Einstellhalle mit 71 Parkplätzen befindet auf zwei Stockwerken im Untergeschoss sowie im untersten Sockelgeschoss. Die Einfahrt erfolgt von der Bahnstrasse im Baufeld O1 der Eisenbahner-Baugenossenschaft und führt durch das bestehende Gebäude Güterstrasse 8.

 

Für die grosse Anzahl an Fahrrädern, welche untergebracht werden müssen, wird eigens eine Einstellhalle für über 200 Fahrräder und 30 Motorräder mit separaten Ein- und Ausfahrtsrampen erstellt. Die Bewohner können mit dem Fahrrad bequem über die Rampen vom Holligerhof und von der Güterstrasse die Fahrradeinstellhalle erreichen.

Das Gebäude wird als Massivbau in Stahlbeton ausgeführt, die Fassade ist als Kompaktfassade mit Pilastern aus Putz und horizontalen Brüstungselementen aus Leichtbauelementen mit Putzflächen vorgesehen. Der Sockelbereich ist dabei mit vorfabrizierten Betonelementen bekleidet.

 

Die Gebäude im Holliger sollen punkto Ökologie und Nachhaltigkeit gemäss SIA-Effizienzpfad Energie (SIA 2040) erstellt und betrieben werden. Auf dem Dach wird eine grosse Photovoltaikanlage installiert und liefert bis zu 30% des Strombedarfs des Gebäudes. Seit 1. Januar 2018 ermöglicht das Energiegesetz Photovoltaik Anlagen in einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) zu betreiben. Möglichst viel des erzeugten Stroms soll direkt im Gebäude genutzt werden. Die Wohnungen sind ebenfalls Teil der ZEV und beziehen einen Grossteil ihres Storms aus der Photovoltaikanlage. Der Solarstrom kann auch für die Elektrofahrzeuge der Bewohner genutzt werden. Die Parkplätze in der Einstellhalle können bei Bedarf mit Ladestationen ausgerüstet werden. Das Gebäude hat keine eigne Wärmerzeugung, eine Fernwärmeleitung versorgt den Holliger mit Wärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage.

Die Mieten richten sich nach der Kostenmiete uns sind gemäss Baurechtsvertrag auf den Kostenlimiten werden sich nach der Kostenmiete richten Es entstehen kostenbewusst gebaute Wohnungen, ohne Luxus und zu tragbaren Mietzinsen.

 

Die neue Siedlung Holliger steht im Zusammenhang mit der Schaffung und Förderung von preisgünstigem Wohnraum nach dem Prinzip der Kostenmiete. Dies wurde auch mit der Stadt Bern als Baurechtsgeberin im Baurechtsvertrag vereinbart. Es entstehen im Holliger kostenbewusst gebaute Wohnungen, ohne Luxus und zu tragbaren Mietzinsen.

Die Ausführung der Arbeiten ist mit dem Baubeginn im Januar 2021 geplant und der Wohnungsbezug ist auf Frühjahr 2023 terminiert.

 
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